Der Menschliche Aspekt

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Die Veränderung der Generationen

Mein Name ist Romana, ich wurde in Niederösterreich geboren und bin in Wien aufgewachsen.

Ich bin dankbar dafür, in einer Zeit groß geworden zu sein, in der wir als Kinder noch „Kind“ sein durften und es das Schönste war, Zeit mit Freunden zu verbringen. Ganz egal, ob wir uns Verstecke gebaut, die Umgebung erkundet, Fangen gespielt oder uns beim Greißler (kleiner Lebensmittelhändler) um 10 Groschen einen Lolli gekauft haben.
Die Wochenenden meiner Kindheit verbrachte ich mit meinem Bruder gemeinsam bei Oma und Opa und sehr oft auch bei Tantchen im Wochenendhaus. Auf Bäume klettern, zu Ostern Nestchen im Garten suchen, ganz viele Familienfeste feiern oder auch einfach nur bei der Gartenarbeit helfen. Kurz gesagt – wunderschöne Erinnerungen, einfach eine tolle Kindheit.

Eine Zeit, die leider nicht jedes Kind so erleben darf.

Ich lernte schon früh, dass einem nichts im Leben geschenkt wird.

Ich lernte früh, dass man Menschen mit „Behinderung“ nicht auslacht.
Ich lernte früh, dass es Menschen gibt, die auf Hilfe Anderer angewiesen sind.
Ich lernte früh, dass es sehr viel Leid auf der Welt gibt.

In meiner Schulzeit spürte ich dann zum ersten Mal diesen „Gruppenzwang“.
Wenn du dazu gehören wolltest, musstest du coole und teure Klamotten tragen oder mindestens ein technisches Gerät besitzen. Irgendwie war mir das alles aber gar nicht wichtig. Auch zu Hause wurde mir erklärt, dass Klamotten nicht teuer sein müssen, um cool auszusehen. Vielmehr verspürte ich den Drang, Mitschülern zu helfen, die gehänselt wurden, sich beim Turnen verletzt haben oder aus irgendeinem Grund, traurig waren.

Schon als Teenie wollte ich jedem ein Lächeln ins Gesicht zaubern, für jeden da sein, jedem helfen, der meine Hilfe brauchte. Allerdings musste ich lernen, ein gesundes Mittelmaß zu finden, denn ich merkte, dass ich nicht jedem die Unterstützung geben konnte die er benötigt.


Ich wurde krank, denn ich habe aufgehört, auf meinen Körper zu hören und nur noch funktioniert. Es war eine sehr schwere, aber lehrreiche Zeit, die ich durchlebte, denn mir wurde etwas Ausschlaggebendes bewusst. Man hätte mir alles Geld der Welt in meine Hände drücken können – ich wollte einfach nur wieder gesund sein, einfach wieder, wie alle anderen den Sommer genießen, zusammen lachen, Abenteuer erleben. Ich merkte, Geld ist nicht alles. Viel wichtiger ist es, Menschen an seiner Seite zu wissen, die einfach nur da sind, dir gut zureden, dir sagen, dass alles wieder gut wird und dich in den Arm nehmen, wenn du nicht weiter weißt.

Nach langer aber erfolgreicher Genesungspause, stellte ich mir so einige Fragen. Was ist passiert, dass Wert des Geldes mehr zählt, als der menschliche Aspekt? Wieso vertrauen wir einander nicht mehr? Wir haben Angst, was andere von uns denken könnten, wenn wir uns öffnen. Wir haben verlernt, Aufeinander zuzugehen, laufen mit Scheuklappen durch die Gegend, verpassen dabei aber so Vieles. Wir sehen weg, anstatt hin.

Manch einer muss sogar um seinen Job fürchten, wenn man erkrankt. Finanzielle Verpflichtungen schränken uns immer mehr ein. Der Gesellschaftszwang wird immer größer.

Ich denke viele kennen das, die Zahlscheine flattern ins Haus und schlussendlich bleibt eigentlich kaum mehr etwas übrig zum Über-/ leben. Natürlich weiß ich auch, wie es ist, sich die einfachsten Dinge nicht mehr leisten zu können. Immer Ängste zu haben, dass doch etwas kaputt geht, man aber nicht weiß, wie man es bezahlen soll.

Wie Millionen andere Menschen auch, musste ich mir alles selbst erkämpfen und erarbeiten, jedoch betrachte ich dadurch so manches ein wenig anders, einfach nicht selbstverständlich.
Heutzutage wird so viel als selbstverständlich betrachtet, dass der Wert eines einzelnen Menschen nur noch an seinem Hab und Gut gemessen wird. Geld sagt lange nichts über einen Menschen persönlich aus. Nichts über sein Wesen, seinen Charakter, seine Fähigkeiten. Dabei wäre es doch viel schöner sein Gegenüber kennenzulernen, miteinander zu reden und sich auszutauschen, gegenseitig zu helfen und vielleicht sogar Freundschaften entstehen zu lassen.

Jetzt ist die perfekte Zeit für Veränderung und genau deswegen bin ich ein Teil von Hand in Hand. Es braucht einfach eine Plattform wo all das beiseite gelassen wird und es wieder ganz normal ist, unentgeltlich Hilfe zu bekommen oder geben zu können.

Hand in Hand ist genau diese Plattform.

Hier steht der Mensch im Vordergrund – Ein Mensch wie Du und Ich.

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