Hand in Hand – Eine Idee wird geboren

Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt!

Damals in meiner Kindheit war es gang und gäbe, sich gegenseitig zu helfen. Zumindest durfte ich dies so erleben. Mein Vater, das Multitalent, war immer gefragt. Viele Freunde unserer Familie kamen zu ihm und baten ihn um Rat oder seine Mithilfe, im Gegenzug dazu waren aber auch sie bereit zu helfen, wenn er etwas brauchte.

Es war so normal, es wurde nicht abgewogen, wer, wieviel, bei wem an Hilfe geleistet hat. Egal was zu tun war, welches Projekt auch immer zu erledigen war, im Fokus stand stets der Spaß und der Zusammenhalt. Meine Mutter sorgte für das körperliche Wohl der Herren, es fehlte ihnen weder an Essen noch an Trinken.

All das war früher völlig normal, nicht nur in unserer Familie. Es gab ein Miteinander, es gab dieses gegenseitige Verständnis dafür, warum sollte man Geld ausgeben? Einfacher wäre es doch, sich gegenseitig zu helfen.

Doch im Laufe der Jahre veränderte sich dieses gegenseitige Miteinander. Ich weiß nicht, woran es liegt, man hatte keine Zeit oder keine Lust mehr. Dieses damalige Miteinander gleicht jetzt mehr einem Betteln um Hilfe und sehr oft bleibt es auch nur dabei.

Ich wurde älter und mit dem Alter, kam auch der entsprechende Freundeskreis. Eine Gruppe an Gleichgesinnten. Zu meinem Erstaunen durfte ich feststellen, dass es dieses Miteinander dennoch gibt. Vielleicht lag es aber auch daran, dass wir alle Mitte 20 und nicht gerade reich waren. Aber wir waren sehr erfindungsreich und es gab kaum ein Problem, welches wir nicht irgendwie gemeinsam meistern konnten.

Als wir dann alle in die Jahre kamen, die Familienplanung und der Nestbau immer mehr in den Mittelpunkt unseres Lebens rückte, verloren auch wir dieses Miteinander. Unsere Wege trennten sich. Jedoch lies mich der Gedanke und der Wunsch eines Miteinanders nie los. Bestimmt lag es daran, dass ich dieses Miteinander noch immer beibehalten habe, zwar in einen kleineren Rahmen, aber dennoch.

Dann kam wieder einmal so ein Tag, an dem man sich überlegt, wie man sich ohne großartig viel Geld auszugeben, etwas leisten kann, was dringend gebraucht wird. Und so waren sie wieder da, meine zwei Probleme. Woher bekomme ich das notwendige Kleingeld und was mache ich, wenn es nicht klappt? Ich denke, wir alle waren schon mal in einer solchen oder ähnlichen Situation.

Es muss doch eine Möglichkeit geben meine Fähigkeiten sinnvoll in einer Art Tauschhandel einzusetzen. Am besten wäre es, wenn es dafür eine App gäbe, die auch Menschen verwenden könnten, denen es genauso geht, wie mir. Möglicherweise suchten sie ja sogar mich? Und ich einen anderen! Wir könnten uns so, mit Hilfe der Technik, viel leichter finden!

Die Idee war somit geboren!

Das Projekt Hand in Hand hat begonnen!

Mein Wunsch ist es, dass jeder einzelne Mensch sich seiner Selbst wieder mehr bewusst wird und erkennt, wie wertvoll er/sie ist, in all seinem/ihrem Facettenreichtum. Dazu benötigt es keinen Titel, keinen erlernten Beruf oder irgendwelche Ausbildungen! Es ist die Leidenschaft, die Liebe, die er/sie in eine Sache reinsteckt. Der beste Bodenleger wird niemals nur gegen Bezahlung, einen Boden so schön legen können, wie jemand, der sein/ihr Handwerk mit Herz und Seele liebt und daher gerne macht!

Dies ist natürlich eine Metapher. Mach das was du kannst, aber mach es von Herzen gerne! So wie früher, wie es so schön hieß: eine Hand wäscht die andere  . Erinnern wir uns zurück und lassen wir Altbewährtes
wieder aufleben. Verbinden wir uns wieder und sorgen damit zusammen für mehr Lebensqualität, für mehr Miteinander, als Gegeneinander!

Das ist meine Vision der Zukunft für uns alle!

Marion E

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